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Der Süden 'Bikes Only'

Castlemaine - Castlemaine

Termine
Castlemaine (ca.150km nordwestlich von Melbourne) - Castlemaine
02.02. - 22.02.2020
29.02. - 14.03.2020
Preise*
Fahrer
EUR 2.850,-
Die Maschine bepackt mit den nötigsten Klamotten, Werkzeugset, Verpflegung, Kochutensilien, Zelt, Schlafsack, Isomatte und zwischen den Knien den Tank voll Benzin. Die Nase in den Wind und los geht‘s!

‚Back to the Roots‘ nennt man das wohl heute.

Morgens den Tau vom Zelt schütteln, den Kaffee auf dem Kocher zubereiten, ein paar Müsliriegel als Energiespender für die ersten Stunden, Trinksystem füllen, Bündel schnüren, noch einen Blick auf die Karte und dann ‚rechts den Gasgriff auf laut stellen‘.

Über Schotterstrecken jagt man der Staubfahne des Vordermanns hinterher und trifft sich an Abzweigen, Aussichtspunkten oder zur Brotzeit am Wegesrand.

Die Camps abends sind so gelegt, dass jeder sein ‚eigenes Süppchen kochen‘ kann. Heisst man kann in einem Pub zum essen gehen, selbst über dem Lagerfeuer sein Steak oder Würstchen bruzzeln oder sich im Kochset etwas Schmackhaftes oder nur Nahrhaftes zubereiten. Gemäss dem Motto ‚alles kann, nichts muss‘.

Ebenso verhält es sich mit der Logis. Es kann ‚wild‘ gecampt werden, auf ausgewiesenen Campsites oder auf gut ausgestatteten Campingplätzen Wer will, kann auch im Motel übernachten.

Motorradfahrer sind Individualisten und so kann es auch jeder handhaben.

Wichtig ist nur dass man tagsüber gemeinsam die gleiche Strecke fährt, so dass niemand verloren geht, bzw. man bei einer Panne die Sicherheit der Gruppe und des Tourguides hat.

Euer Tourguide hat Equipment und Know -how, um eine Reifenpanne, einen gerissenen Kupplungszug u.ä. unterwegs zu beheben.

Nach ein paar Tagen hat man sich dem Land angepasst: Wild, staubig und wettergegerbt.

Kein PC, kein Wlan, kein Wi-Fi, so wie früher. Hat was.

Beim Motorrad ähnlich: Keine technischen Helferlein, ausser einen E-Starter. Kein ABS, keine Traktionskontrolle oder Verbundbremssystem, Ganganzeige, Bluetooth. Nur Du und die Maschine. Die Suzuki DR 650 SE ist die optimale Waffe für so ein Abenteuer.

Man fühlt sich an den Kultfilm ‚Easy Rider‘ erinnert, wo Peter Fonda in einer Anfangsszene seine Armbanduhr abzieht und in den Staub schmeisst.

Auch der Film ‚Wild Hogs‘, mit John Travolta, kommt in den Sinn. In dem vier Männer in der Midlifecrisis auf Harleys losziehen, um sich wieder zu entdecken.

Solltet Ihr Euch mal wieder entdecken, finden oder neu erfinden wollen, dann ist diese ‚Bikes Only Tour‘ genau das Richtige für Euch!
Ca.6500km, drei Bundesstaaten, davon ca.50% Buschpisten, Schotterwege und Single Trails.

Wir holen Euch am Samstag am Flughafen ab, bzw. treffen uns in Castlemaine.
Unter tags weisen wir Euch in die Motorräder und die Tour ein. Ihr könnt auch gerne bereits eine Proberunde mit der Suzuki DR 650 SE drehen.

Abends bei einem BBQ lassen wir Euren Anreisetag ausklingen.

Am 1.Tag unternehmen wir einen Ausflug durch die Region, die durch ihre Goldgräberhistorie und die natürlichen Mineralquellen bekannt ist. Dabei werden wir bereits die ersten Schotterwege durch die Eukalyptuswälder befahren.

Am 2.Tag geht es Richtung Süden zum Meer, an die Great Ocean Road mit dem Endpunkt am Cape Otway, wo wir auf die ersten Koalas treffen werden.
Tag drei und vier verbringen wir im Grampians Nationalpark, der nicht nur durch seine Landschaft bezaubert, sondern auch reichlich OffRoad Strecken zu bieten hat. Als Highlight kann man dort ein Aboriginalzentrum besuchen, welches Euch die Kultur der australischen Ureinwohner näher bringt.

Auf dem Weg nach Norden, am 5. Tag, durchqueren wir die ‚Victorian Deserts‘. Wir machen unsere ersten Fahrerfahrungen im sandigen Gelände und verbringen unsere erste Outbacknacht am Lagerfeuer.

Am 6.Tag geht es über schnelle Schotterpisten am Murray Fluss entlang und wir erreichen Neusüdwales.

Die Etappen am siebten und achten Tag werden heiss und staubig. Wir fahren ca.700km nach Norden, in Richtung der Flinders Ranges, nach Südaustralien.

In Wilpena haben wir am 9. Tag einen ‚Ruhetag‘, bzw. ‚er-fahren‘ ohne Gepäck die wild romantischen Schluchten und ausgetrockneten Flussbetten.

Diese Region ist, aufgrund ihrer Abgeschiedenheit, die ‚Last Frontier‘, die letzte Grenze zum Outback.

Am 10. Tag ziehen wir unsere Staubfahnen durch das menschenleere Outback bis in die Outback Metropole Broken Hill.
Soweit das Auge reicht, hat sich die Natur hier seit Jahrtausenden nicht verändert. Ausgetrocknete Flussbetten, Salzseen, Dünenlandschaften und unendliche Weiten beherrschen die Landschaft.

Vor knapp 200 Jahren versuchten sich damals die ersten Explorer einen Weg durch den Kontinent zu bahnen. Wir wandeln auf den Spuren von Strezleckie, Burke und Wills und können nur erahnen welche Strapazen das damals wohl waren.
An den Ufern der Mennindee Lakes entlang gelangen in den Mungo National Park, wo wir auch unser Lager am 11. Tag aufschlagen.

Hier hat man 40.000 Jahre alte Aboriginalfunde entdeckt und wir verbringen hier unsere letzte Nacht im Outback.

Durch das Murray River Valley fahren wir weiter nach Südosten und übernachten am 12. Tag am grossen Fluss.

Am 13. Tag erreichen wir die Bergregionen. Die trockene Outbacklandschaft wird durch saftiges Grün, Obstplantagen, Weinfelder und Eukalyptuswälder verdrängt.

Das kleine Pub ‚Blue Duck Inn‘ ist idyllisch am Cobungra Fluss gelegen und bietet einen wunderschönen ‚wilden‘ Campingplatz mit Buschtoiletten, aber auch Hotelzimmer an.

Hier gönnen wir uns zwei Tage, um Proviant aufzunehmen, Wartungsarbeiten durchzuführen und uns von den langen Offroadkilometern zu erholen.

Zugleich ist der Ort Ausgangspunkt für die beliebtesten Motorradstrecken Australiens, die sich um die winterlichen Skigebiete der australischen Alpen winden, wie z.B. Dinner Plain, Mt. Hotham, Mount Beauty und Falls Creek .

Am 14. Tag können wir eine Asphaltrunde in dem Schräglageneldorado drehen oder über Schotterpisten einen Ausflug nach Dargo, im Herzen des High Countries, unternehmen. Oder einfach nur im Fluss baden und zeitnah ins Pub gehen.
Die Buschhütte an der Biegung des Flusses Geehi ist einer unserer Lieblingsplätze, wo man auch baden kann. Abends, am 15. Reisetag, flackert unser Lagerfeuer, unter einem phantastischen Sternenhimmel.

Der Mount Kosciuszko ist der höchste Berg des fünften Kontinents.
Die Kurvenpassage hoch zum Gipfel steht den europäischen Alpenpässen in nichts nach und wer will kann mit der Seilbahn am 16. Tag den höchsten Punkt Australiens erreichen. Im Anschluss geht die Kurvenhatz weiter Richtung Küste.

Wir erreichen die Sapphire Coast und damit den pazifischen Ozean.
Den 17.Tag verbringen wir dort am Strand oder erkunden, entlang des Pacific Highways, die Region.

Über den Bergrücken der Great Dividing Range, über die historische Mac Killops Brücke und ca.200km Schotterpassagen kommen wir am 18. Tag in Omeo an.

In Kununarra genießen wir am 15. und 16. Reisetag wieder die Annehmlichkeiten der Zivilisation, bevor wir am 17. Tag die Grenze zum Northern Territory, Richtung Katherine, überqueren werden. Als Highlight verbringen wir zum Abschluß den 18. und 19. Tag in Australiens größtem und bekanntestem National Park, den Kakadu N. P. Dank der günstigen Jahreszeit sind die gigantischen, ansonsten unzugänglichen, Twin und Jim-Jim Falls für uns erreichbar. Am Nourlangie und Ubirr Felsen bestaunen wir Relikte und Felszeichnungen der 40 000 Jahre alten Kultur der Aborigines. Auf der "Yellow Water Cruise" werden wir zu einem Teil der Natur des tropischen Nordens Australiens und können freilebende Krokodile, Kormorane, Wasserbüffel und Seeadler in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
Am 19. Tag geht es nach Woods Point zu unserem Freund Dave.

Hier ist die Zeit anscheinend stehen geblieben und wir erleben australische Gastfreundlichkeit und typischen Outbackhumor bei Dave in seiner urigen Buschhütte.

Die zahllosen Trails in der Region sind ein Enduroparadies und wir bleiben noch einen Extratag (20.), um diese zu erkunden.

Zum Abschluss befahren wir nochmal herrliche Motorradstrecken durch die Märchenwälder Victorias, mit ihren mächtigen Baumriesen und Riesenfarnen und erreichen am 21. Tag wieder Castlemaine.

Auf 6500km erfahren wir den 5.Kontinent in seiner ganzen Vielfalt. Drei Bundesstaaten, unzählige National Parks, grandiose Landschaftsformen und vor allem ca.50% Offroad Strecken machen diese Tour zu einem ‚Muss‘ für den Australien-und Motorradliebhaber!
*Im Preis sind inklusive
Tour wie ausgeschrieben
Transfer Flughafen/Camp
deutschsprachige Reiseleitung
Campingausrüstung kann angemietet werden
Motorradwartung, Reparaturservice, Werkzeug -und Ersatzteiltransport.
21 Tage Motorradmiete
Reparaturen, sofern sie nicht auf eigenes Verschulden zurückzuführen sind
Bezüglich der Versicherung gibt es drei Möglichkeiten:
1. Der Teilnehmer behält die Vollkasko-Versicherung (NUR für Motorrad! Keine Sachschäden an Dritten) mit A$ 2000,- Selbstbehalt bei.
2. Der Teilnehmer schließt gegen eine Gebühr von A$ 150,- pro Woche (zahlbar direkt vor Ort in bar) die Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbehalt (NUR für Motorrad! Keine Sachschäden an Dritten) ab.
3. Der Teilnehmer schließt gegen eine Gebühr von A$ 200,- pro Woche (zahlbar direkt vor Ort in bar) die Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbehalt inklusive Sachschäden an Dritten ab. Dazu muss ein internationaler Führerschein mit vorgelegt werden!
Extras
Besonderheiten:

Tagesetappen: 250-450km.

Strecken: Gut asphaltierte Nebenstrecken, Schotterpisten, Single Trails.

Leistungen: 21 Tage Motorradmiete, geführte Tour mit Tourguide und Mechaniker, Motorradwartung, Motorradgrundversicherung.

Anforderungen: Erfahrene Tourenfahrer mit etwas Off Road Erfahrung. Gute physische und psychische Fitness.

Ausrüstung: Zelt, Isomatte, Campingstuhl, Packtaschen/Kofferset, Gepäckrollen, Spanngurte, Kocher (Gas oder Spiritus) und Kochset können vor Ort angemietet werden oder selbst mitgebracht werden.

Zusatzkosten: Kost und Logis (werden selbst gewählt), Motorrad Vollkaskoversicherung (optional), Benzin.


Selbstverständlich kümmern wir uns gerne um Ihre Flugbuchung!